Smart Data statt Big Data

Der digitale Kontocheck: Intelligente Datenanalyse dank Smart Data!

Wenn es um Datenanalyse geht, ist Big Data eines der großen Schlagwörter unserer Zeit.
Das Prinzip: Dank automatisierter Prozesse generieren Unternehmen täglich große Mengen an Datenpunkten, sowohl in unstrukturierter als auch in strukturierter Form. Big Data ist nun bereits seit einigen Jahren im Trend und auch Fintechs bedienen sich Big Data, um neue Produkte zu entwickeln und Dienstleistungen zu erbringen. Branchenübergreifend wird enorm in diese Prozesse und Technologien investiert. Zurecht? Ja und Nein. Befürworter zählen gerne die Vorteile von Big Data auf, es gibt allerdings immer mehr Kritiker des Konzepts. Ihr Punkt: Masse allein bringt’s nicht!

Zu viele Menschen hängen sich an der Menge der Daten auf, anstatt sich auf ihre Qualität zu konzentrieren. Klick um zu Tweeten

Bedenkt man den Aufwand, der oft betrieben wird, um Daten zu sammeln, die dann nicht genutzt werden, oder die sich später als die falschen Daten herausstellen, ist die Effizienz der Methode fraglich. Manchmal fehlen schlichtweg die Kapazitäten oder Tools, um die Daten korrekt zu interpretieren. Denn um analysierbar zu werden, muss die Datenmenge erst normiert, standardisiert, definiert, gebündelt und in Kontext gebracht werden. Nur entsprechend aufbereitete Daten bringen echte Erkenntnisse, ohne diese sind Big Data lediglich eine nicht zu bewältigende Datenmasse.

Intelligent genutzt, hält Big Data durchaus, was es verspricht. Für den digitalen Kontocheck sind große Datenmengen der erste Schritt auf dem Weg zu einem fertigen, umfassenden Endprodukt für Bank und Kunde. Bei der Entwicklung desselben kommt der Begriff Smart Data ins Spiel. In diesem Artikel erklären wir nicht nur wie der digitale Kontocheck funktioniert, sondern auch wie Smart Data für ein optimales Ergebnis eingesetzt wird.

Big Data, ja oder nein? In unserem Artikel Big Data in der Banken- und Finanzwelt: Hype oder Heilung? diskutieren wir die Vor- und Nachteile von Big Data und welche Rolle es für Banken und FinTechs spielt.

Smart Data ist das neue Big Data

Unter Berücksichtigung der Interessen des Unternehmens, oder schlichtweg dem Zweck, den es erfüllen soll, kann Big Data individuell gefiltert und analysiert werden, um echten Mehrwert zu bringen. Big Data wird dann zu Smart Data, wenn gezielt gesammelt und optimiert wird.

Smart Data ist Big Data - bereinigt, gefiltert und in den richtigen Kontext gebracht. Klick um zu Tweeten

Big Data wird oft über die fünf “V”s definiert:

  • value
  • variety
  • volume
  • velocity
  • veracity

Zu deutsch: Wert, Vielfalt, Volumen, Geschwindigkeit, Vertrauenswürdigkeit oder Genauigkeit). Smart Data trägt in erster Linie zu weniger Volumen “V” bei. Nur nützliche Informationen, die zu der Lösung eines Problem beitragen, werden präsentiert. Die Vielfalt kann, muss dabei aber nicht weniger werden. Dies hängt von dem Screening-Prozess ab, der verwendet wird, um die Daten zu filtern. Im Falle des digitalen Kontochecks werden ausschließlich für die Kreditvergabe relevante Daten gesammelt. Hier werden Wert, Geschwindigkeit und Genauigkeit der gesammelten Daten durch die Reduktion in Volumen allesamt verbessert.

Smart Data für den digitalen Kontocheck

Wer die Angaben eines Kreditantragstellers validieren will, braucht bislang vor allem eins: Zeit. Der Digital Account Check verwandelt Big Data in Smart Data, um diesen Weg abzukürzen. Für den digitalen Kontocheck ist das Sammeln und Analysieren aller wichtigen Daten zentral. Um korrekte Ergebnisse zu erhalten, ist nicht die Fülle der Daten entscheidend, sondern die Analysemethode. Bereits 2013 fasste das Magazin WIRED es treffend zusammen:

Smart data” is information that actually makes sense

Big Data dient als Ausgangspunkt, um nützliche Informationen zu extrahieren und zu kategorisieren. Dazu gehört zum Beispiel die Transaktionshistorie. Für den digitalen Kontocheck werden nur nützliche Daten ausgewertet: um die Haushaltsrechnung durchzuführen, die Kapitaldienstfähigkeit zu errechnen und die Datenmenge nach bonitätsrelevante Kriterien zu filtern. Mit dieser Strategie erhält die Bank genau die Informationen, die sie benötigt, aggregiert und individuell für sie zusammengestellt.

Schnell, transparent, sicher. Warum der Digital Account Check eine Win-Win Situation für alle Beteiligten schafft.

Smart Data für den digitalen Kontocheck

Mehr als eine lange Liste: Anreicherung und Aufbereitung der Daten

Bei dem Digital Account Check ist die Devise: Soviel wie nötig, so wenig wie möglich. Dieses Prinzip erleichtert allen Beteiligten das Leben, denn niemand braucht irrelevante Daten. Sobald der Kunde sein Einverständnis gibt und die Daten bestätigt, bezieht der Anbieter des digitalen Kontocheck alle ergänzenden Informationen, die beispielsweise zur Genehmigung eines Sofortkredits benötigt werden. Dazu gehören Auskunfteien, Fraud-Checks, PEP-Abgleich oder auch Adress-Verifikation. Wenn alles funktioniert hat, wird der Kreditvertrag direkt zur Unterschrift freigegeben. Kein Drucker nötig! Unterschrieben wird rechtssicher und digital mit online verfügbaren Tools wie WebID Contract Qes oder IDnow eSign. Einfacher geht’s nicht, weder für die Bank, noch für den Kunden.

Neben dem Sammeln und Analysieren relevanter Daten, ist das Aufbereiten ein wichtiger Aspekt von Smart Data. Der digitale Account Check liefert alle Daten in verifizierter Form für eine Kreditentscheidung – und das in Echtzeit. Alle Daten des Kunden werden auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft, wodurch ein vollständiges Risikobild entsteht. Dazu gehören persönliche, finanzielle und wirtschaftliche Kennzahlen, Konten und die Kredithistorie des Kunden. Diese Informationen werden der Bank übertragen, die dann nur noch den eigentlichen Kredit gewähren muss. Für Banken bedeutet das revisionskonforme Datenhoheit und deutlich weniger operativen Aufwand.

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Smart, schnell, gründlich: Der digitale Kontocheck erleichtert Banken und Endkunden das Leben

Auf den ersten Blick kommt der digitale Kontocheck als eine einfache Sammlung von Kundendaten daher. Bei genauerem Hinsehen ist er aber viel mehr als das: das Sammeln von Daten ist nur der erste Schritt eines Prozesses, der von eingehender Analyse, über passgenaue Aufbereitung und kundenspezifischer Präsentation bis hin zur Unterschrift des Kunden reicht. Komplex ist dies dennoch nur für die automatisierte Datenanalyse, die Kreditvergabe für Banken wird dadurch um ein Vielfaches erleichtert. Dank Smart Data wird der Digital Account Check zu einem vollwertigen Produkt, welches die Bank nur noch in letzter Instanz anfassen muss: Für das finale „OK” zur Gewährung des Kredits.