Vor der BaFin-Lizenzierung: Christian Meyer ist neuer Vice President Risk & Compliance bei FinTecSystems

München, 23. Mai 2018. Anfang 2018 wurde die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD II), in nationales Recht umgesetzt. Die PSD II soll europaweit den Online-Zahlungsverkehr sicherer machen und unter anderem neben Banken nun auch Drittanbietern den Zugriff auf Konten und Daten von Bankkunden über APIs ermöglicht. Für Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste bedarf es dabei künftig einer Erlaubnis der Aufsichtsbehörde BaFin – die Münchener FinTecSystems, einer der führenden Banking-API-Anbieter in Deutschland, hat eine solche Erlaubnis beantragt und baut dazu auch ihre Compliance-Abteilung weiter aus. Seit Mitte April 2018 ist dafür Christian Meyer verantwortlich – als neuer Vice President Risk & Compliance sollen bei ihm alle regulatorischen Themen zusammenlaufen, mit denen sich das Unternehmen als zukünftiger Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienst auseinandersetzen muss. Zudem übernimmt Meyer die Funktion des Geldwäschebeauftragten.

Der 38-Jährige bringt umfangreiche Erfahrung rund um Regulierungsthemen von Finanzdienstleistern mit: Nach seiner Prüfungstätigkeit bei KPMG (u.a. Rechnungslegung und Compliance bei Kreditinstituten) war der Bankkaufmann und Diplom-Betriebswirt als Compliance- und Geldwäsche-Verantwortlicher bei transact Elektronische Zahlungssysteme, einem Tochterunternehmen der Euronet Worldwide Inc., und beim Payment-Anbieter SOFORT beschäftigt. Meyer befasst sich als ehrenamtliches Vorstandsmitglied und Schatzmeister der European Association for Payment Service Providers for Merchants (EPSM e.V.) auch mit der Interessensvertretung von Finanzdienstleistern auf europäischer Ebene.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Christian Meyer einen so versierten Experten gewinnen konnten. Er hat mehrere Compliance-Abteilungen in unserer Branche aufgebaut und geleitet und wird uns mit seinem Wissen tatkräftig dabei unterstützen, auch künftig als dann lizenzierter Zahlungsauslösedienst alle Regelungen und Vorschriften genauestens einzuhalten“, sagt FinTecSystems-Gründer und Geschäftsführer Stefan Krautkrämer, an den Meyer berichtet.

Die zukünftige Erlaubnis zum Erbringen von Zahlungsauslöse- und Kontoinformationsdiensten, für die Regeltreue und Prävention wichtige Voraussetzungen sind, ist ein weiterer Schritt in der Weiterentwicklung von FinTecSystems (FTS) und Basis neuer Möglichkeiten für das Geschäftsmodell. Der Vice President Risk & Compliance wird sich deshalb schon jetzt um alle regulatorischen Themen kümmern, mit denen sich die FTS als zukünftiges Zahlungsinstitut auseinandersetzen muss – etwa Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, Anzeige- und Meldepflichten gegenüber den Aufsichtsbehörden oder das Risikomanagement. Ganz aktuell stehen bei Christian Meyer die Umsetzung der neuen Datenschutzgrundverordnung sowie die Einführung der im Erlaubnisantrag beschriebenen Prozesse und Verfahren (wie z.B. die Prüfung der Vertragspartner nach dem Geldwäschegesetz) und die Schulung der Mitarbeiter im Fokus.

Über accourate und FinTecSystems

accourate ist das Angebot von FinTecSystems. Das Unternehmen, das 2014 in München gegründet wurde, ist einer der führenden Banking-API-Anbieter in Deutschland. accourate, kann von Banken, Finanzdienstleistern, Zahlungsdienstleister und E-Commerce-Händler in Deutschland, Österreich, Frankreich und Spanien genutzt werden. Mit der Produkt-Suite lassen sich unter anderem in Echtzeit Kredit-Entscheidungen treffen, Bonitätsrisiken minimieren und Online-Überweisungen initiieren. Das TÜV-zertifizierte FinTecSystems beschäftigt rund 35 Mitarbeiter an fünf Standorten.